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Äthiopien: Ausbildung für Jugendliche
Addisu*, 19 Jahre alt, lebt bei seiner Mutter in sehr armen Verhältnissen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Er ist Mitglied im YMCA Addis Ketema. Seit Januar 2010 macht er eine Ausbildung in der Metallwerkstatt des YMCA. Den täglichen Fußweg zur Werkstatt von 30 Minuten nimmt er gern in Kauf. Früher schuftete er als Hilfskraft in einer Autowerkstatt und verdiente umgerechnet weniger als einen Euro am Tag. Er möchte sich durch die Ausbildung verbessern, um später auch für seine Mutter und seinen Bruder sorgen zu können. Am liebsten arbeitet er in der YMCA-Werkstatt an der Drehbank. Einer von vielen, die konkrete Hoffnung durch die Arbeit des ejw-Weltdienstes bekommen.
"Afrika kommt" lautet der Titel des Buches von Vijay Mahajan, einem indischen Professor für Marketing an einer amerikanischen Universität. Er zeigt darin Beispiele des weltweit am schnellsten wachsenden Marktes. Wenn man durch die Straßen von Addis Abeba geht, sieht man, was er meint. Es wird viel gebaut, ständig entstehen neue Büros und Läden. Aber leider wachsen die Ausbildungsmöglichkeiten nicht in dem Maß mit, wie dies dringend notwendig wäre.
Mit Ausbildungsprogrammen in der Hauptstadt und auch in anderen Städten wie Adama (Nazret), Mekèle und Adwa möchte der YMCA Athiopien mithelfen, dass benachteiligte junge Leute die Chance für eine qualifizierte Ausbildung bekommen. Durch eine qualifizierte Ausbildung können junge Äthiopier vom wirtschaftlichen Wachstum in Zukunft profitieren. * Name geändert
Projekt-Nr.ETH106 Ausbildung für Jugendliche (bisher Nr. 166) Wir bitten um 40.000 Euro
Eritrea: Posaunen- und Jugendarbeit
Begeisternde Jugendliche und flotter Sound in Afrika
Auf unserer Besuchsreise in Eritrea waren wir nach Keren gekommen. Dort beeindruckte uns besonders die engagierte Jugendarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche mit vielen lebendigen Chören und Bibelgruppen. Oft ziehen die jungen Leute aufs Land hinaus, um die gute Nachricht weiterzusagen. Immer wieder entscheiden sich dadurch Menschen für Jesus. Bei unserem Besuch ertönen aus dem kleinen Raum neben der Kirche für Afrika ungewohnte Klänge: Der Posunenchor übt eifrig! Auf Bitten der Kirchenverantwortlichen unterstützen der CVJM-Weltdienst und die Posaunenarbeit im ejw die Bläserarbeit in Eritrea. Sie ist inzwischen zu einem wichtigen Zweig der vorbildlichen musikalischen Jugendarbeit geworden. Auch im Jahr 2010 sollen wieder Schulungen für Bläser und Chorleiter mit Hilfe aus Württemberg stattfinden. Nach dem Gottesdienst in der vollen Kirche treffen wir eine Jugenddelegation aus Barentu. Sie ist uns extra entgegengereist, um uns zu treffen. Für Begegnung unter Freunden ist in Afrika kein Weg zu weit! Auch sie berichten uns begeistert von ihrer Jugendarbeit. Ihr Eifer beeindruckt uns, ihre Freundschaft ist herzlich und wohltuend.
Eritrea ist ein sehr armes Land und leidet immer noch unter der Last der Kriege der jüngsten Vergangenheit. Die Not ist allgegenwärtig. Danke, wenn ihr mit euren Spenden dazu beitragt, die Finanzierung für die wenigen hauptamtlichen Mitarbeiter in der Jugendarbeit und für die Bläserschulungen aufzubringen.
Wir bitten um 18.000 Euro Keyboard 400 Euro Gehalt Jugendsekretär für einen Monat 120 Euro Eine Posaunenübungsstunde: Fahrt, Übernachtung... 25 Euro
Spendenkonto Kreditinstitut: KSK-Neuffen Kontonr.: 48 605 924 BLZ: 611 500 20 mit Vermerk Jahresaktion 2010 CVJM Weltdienst
Wasser für Kakau
Kakau ist ein Dorf in der Mitte Nigerias. Es liegt weit ab der großen Straßen. Etwa 1500 Menschen leben hier, ohne Strom und Telefon. Der nächste Arzt wohnt 40 Kilometer entfernt. Die Einwohner Kakaus leben in traditionellen Rundhütten und bauen auf ihren Feldern an, was sie zum Leben brauchen. Zu Fuß tragen sie das, was sie nicht selbst verbrauchen, auf den viele Kilometer entfernten Markt. Hier auf dem Markt kamen sie auch ins Gespräch mit den jungen Leuten vom YMCA Kakuri. Schnell wurde deutlich, dass das Leben im Dorf immer schwieriger wird. Denn in der Savanne südlich der Sahara beginnt die Regenzeit jedes Jahr später. Dieses Jahr fiel der erste Regen zwei volle Monate später als sonst und zudem ungewöhnlich spärlich. Das Wasser der wenigen handgegrabenen Brunnen reicht nicht mehr, um die kleinen Felder zu bewässern. Wegen des felsigen Untergrunds können die Leute nicht tiefer graben. Immer mehr Menschen verlassen deshalb in der Trockenzeit das Dorf. Ein Bohrloch durch den Fels, tief genug auch für die Trockenzeit, wäre eine große Hilfe. Denn Nahrung wird in Afrika immer knapper und teurer. Der YMCA Kakuri möchte den Menschen in Kakau helfen. Mit einem tiefen Bohrloch und einer Handpumpe könnte das ganze Dorf mit Wasser versorgt werden - auch in der Trockenzeit. Rund 12 000 Euro sind nötig für das Bohrloch durch den Fels und eine Handpumpe.
Vorarbeiten, Genehmigungen, Suche der geeigneten Bohr-Stelle: 1500 Euro 1 Meter Bohrloch:ca. 180 Euro Sicherung des Bohrloches mit Zementdeckel: 600 Euro Handpumpe mit Einbau:1100 Euro Spendenkonto Kreditinstitut: KSK-Neuffen Kontonr.: 48 605 924 BLZ: 611 500 20 mit Vermerk Jahresaktion 2009 CVJM Weltdienst
Auf der Suche nach Liebe. Hilfe für Straßenkinder in Addis Abeba / Äthiopien
Äthiopien gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Jeder Äthiopier hat laut Statistik nur 95 Euro im Jahr zur Verfügung. Darunter leiden besonders die Kinder. Allein in der Hauptstadt Addis Abeba gibt es über 35 000 Straßenkinder. Ihre Not ist unbeschreiblich. Viele sind Waisen oder Halbwaisen. Die Eltern sind an Aids oder anderen Krankheiten gestorben. Die Kinder schlafen unter Plastikplanen und essen Abfälle von den Müllplätzen der Stadt. Der Staat bietet wenig Hilfe für die Straßenkinder. Auf Liebe und Zuwendung hoffen sie vergeblich. Der CVJM-Weltdienst hilft in den zwei Zentren in Addis Abeba und Adwa über 200 Kindern. Sie werden in Pflegefamilien vermittelt oder wohnen im Kinderzentrum. Sie können zur Schule gehen und werden bei der Berufsausbildung oder beim Studium unterstützt. Deutsche Praktikanten helfen bei der Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung. Für ein Kind brauchen wir monatlich 31 Euro. Für die Erweiterung des CCA-Zentrums in Addis Abeba benötigen wir 100 000 Euro. Danke, wenn ihr mithelft!
Spendenkonto Kreditinstitut: KSK-Neuffen Kontonr.: 48 605 924 BLZ: 611 500 20 mit Vermerk Jahresaktion 2008 CVJM Weltdienst
Hilfe für Kleinbauern - Gästehaus für Schulungszentrum in Obi / Nigeria
Beim Ort Obi hat der YMCA Mada Hills ein Trainingszentrum für Kleinbauern. Die meisten dieser Bauern schaffen es mit Mühe, am Existenzminimum zu überleben. Durch die Hilfe und die Schulungen des Trainingszentrums gelingt es, dass immer mehr Familien mit ihrem Land und verbesserten Anbaumethoden genug Geld erwirtschaften können, um die Kinder zur Schule zu schicken. Diese Schulungen sollen nun auch der Bevölkerung in den entfernteren Dörfern der Region angeboten werden. Der YMCA möchte deshalb ein einfaches Haus im lokalen Stil bauen. Dann können auch die Menschen, die weiter entfernt wohnen, Kurse über verbesserte landwirtschaftliche Methoden besuchen. Das ist für die meisten Menschen in dieser Gegend der einzige Ausweg aus dem Kreislauf von Armut und fehlender Bildung. Das Haus werden die Leute aus den Dörfern selbst bauen. Aber für Materialien und Transport haben sie den CVJM Weltdienst um Hilfe gebeten. Und wir helfen hier gerne, denn diese Hilfe kommt direkt den ärmsten Familien zugute.
Zement für ein termitenfestes Fundament kostet 800 Euro Holz für den Dachstuhl 2 000 Euro Fensterrahmen, Türen u. a. 2 500 Euro Wellblech für das Dach 1 200 Euro Ein Tisch und eine Bank für die Schulungskurse 50 Euro Ein einfaches Bett mit einer Matte 40 Euro
Spendenkonto Kreditinstitut: KSK-Neuffen Kontonr.: 48 605 924 BLZ: 611 500 20 mit Vermerk Jahresaktion 2007 CVJM Weltdienst
Wasser ist Leben - Brunnen für die Nuba Mountains / Sudan
Spendenprojekt: In diesem Jahr wollen wir mit unseren Spenden den CVJM Weltdienst, speziell das Projekt "Wasser ist Leben" unterstützen. Das heißt, dass wir 50% der Spenden, die wir bei Veranstaltungen (Altpapier-, Tannenbaumsammlung, Bauerlochfest, etc.) bekommen, an den CVJM Weltbund weiterleiten. Was ist der CVJM Weltdienst eigentlich?: Zur internationalen Arbeit des evang. Jugendwerks Württembergs (ejw) gehört der CVJM-Weltdienst. Seit den 60er Jahren bestehen Partnerschaften zu den YMCAs in Nigeria und im Sudan. Inzwischen gehören auch Äthiopien und Eritrea als Partnerländer dazu. Er hat sich als Aufgabe gemacht, Hilfe beim Aufbau, geistlichen Austausch und praktische gegenseitige Hilfe anzubieten. Regelmäßig veranstaltet der Weltdienst Work-Camps und organisiert gegenseitige Besuche. Das unterstützte Projekt : Wasser ist Leben - Brunnen für die Nuba Mountains/Sudan Die Nuba Mountains im Westen des Sudans sind eine wunderbare Landschaft mit Hügeln und Tälern. Das Gebiet ist aber meist trocken und heiß und eine der ärmsten Regionen des Landes. Wenn man die Menschen hier fragt, was sie am dringendsten benötigen, sagen sie: "Zuerst Wasser, dann medizinische Versorgung und drittens Schulunterricht für unsere Kinder." Und sie haben Recht: Wasser ist lebenswichtig. Die Hilfsorganisation IAS ist auf das Bohren von Brunnen spezialisiert. In den letzten drei Jahren haben die Mitarbeiter allein in dieser Region des Sudans über 150 Brunnen gebohrt. Das Leben vieler Dorfbewohner hat sich dadurch deutlich verbessert. Durch das saubere Quellwasser aus der Tiefe gibt es viel weniger Krankheiten und weniger Kinder sterben.
Wer mehr über den CVJM Weltdienst wissen möchte, kann sich unter www.ejwue.de/weltdienst/index.htmt informieren.
Spendenkonto Kreditinstitut: KSK-Neuffen Kontonr.: 48 605 924 BLZ: 611 500 20 mit Vermerk Jahresaktion CVJM Weltdienst
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